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Der Bär und das Eichhörnchen bearbeitet

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Carla Seidemann und Ulla Maack-Kimpel über “Lilo Lausch” in der Kita St. Peter und Paul

Wie kommt Lilo Lausch bei den Kindern an?
Lilo kommt sehr gut bei den Kindern an. Die Kinder reagieren offener, wenn Lilo sie anspricht. Dieses Spielerische hilft einfach. Lilo ist ja auch einfach ansprechend gemacht und das motiviert die Kinder zum Mitmachen.

Wie haben sich Eltern bisher im Hörclub eingebracht?
Wir haben schon erlebt, dass es mit den Eltern durch die Wertschätzung ein intensiveres Miteinander ist, weil die Eltern sich mehr trauen und sich angekommen oder aufgenommen fühlen. Uns haben Eltern gefragt – durch den Anstoß der Kinder – ob sie denn auch in den Lilo Lausch-Hörclub kommen dürfen. Und natürlich ist jeder willkommen. Wir hatten schon fünf, sechs, sieben, acht verschiedene Besucher oder Besucherinnen hier bei uns.

Was hat sich verändert, seitdem Lilo Lausch bei Ihnen eingezogen ist?
Die Wertschätzung von anderen Sprachen. Man ist sich ein bisschen bewusster, wie vielsprachig wir wirklich hier im Kindergarten unterwegs sind. Also dass Italienisch oder Arabisch auch irgendwie zum Alltag gehören.
Neu ist auch, dieses Gefühl zu haben: Da ist eine Sprache und ich verstehe sie nicht. Dadurch kann man nachvollziehen, wie es Kindern geht, die in die Einrichtung kommen und fast oder gar kein Deutsch sprechen. Und das kommt immer öfter vor.

Was würden Sie anderen Einrichtungen empfehlen?
Gute Erfahrungen haben wir auf alle Fälle damit gemacht, die Eltern miteinzubeziehen. Sich wirklich trauen, die Eltern anzusprechen! Das ist eine riesige Bereicherung – auch für die Kinder. Gerade für das Kind, dessen Mutter oder Vater da ist, ist das ein super Gefühl und es fällt ihm leichter sich zu öffnen.

Vielen Dank!